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FATA MORGANA VON FRANGOKASTELLO

Fata Morgana von Frangokastello

Fast jedes Jahr Ende Mai, am frühen Morgen vor Sonnenaufgang, während die Luft noch feucht ist und Tau liegt, erscheint dieselbe Vision in der Nähe der Festung Frango Castello im Süden Kretas: Die Schatten bewaffneter Männer gehen zur Burg und weiter ins Meer hinein. Wissenschaftler haben dieses Phänomen als Trugbild definiert und es als „Drosoulites“ bezeichnet.

Dieses Phänomen an sich verdient Aufmerksamkeit. Es wird angenommen, dass „Wasser“ vollständige Informationen darüber enthält, was jemals passiert ist – wie Speicher eines Computers. Und da diese Fata Morgana nur dann auftritt, wenn die Luftfeuchtigkeit wirklich hoch ist und nur an einem bestimmten Tag im Jahr, können wir eine solche Fata Morgana sicher als sich ständig wiederholende Erinnerung an bestimmte Ereignisse der Vergangenheit wahrnehmen. Zudem tauchen noch weitere Fragen auf: warum gehen sie (Erscheinungen) ins Meer? Wo wollen sie mit den Pferden hin? Nach Afrika?
Vielleicht war Afrika früher mit Kreta und im Allgemeinen mit „Europa“ verbunden.
Unter diesem Link zum Beispiel befindet sich eine interessante Sammlung von alten Karten von Kreta:

https://www.sfakia-crete.com/sfakia-crete/historical-maps-crete.html

… die erste der aufgelisteten Karten nehme ich nicht ernst, da bei der sieht man klar, dass sie nicht echt ist. Auf den anderen Karten – ab 1420 – ist deutlich zu erkennen, dass Kreta eine völlig andere Form früher hatte – nicht so schmal wie jetzt, sondern rundlicher.

Auf der aktuellen Google-Satellitenkarte ist auch klar zu sehen, dass das Meer im Südwesten Kretas zwischen Lendas und Frangokastello (insbesondere in der Gegend von Plakias) flach ist und unter Wasser merkwürdige geometrische Strukturen sichtbar sind. Es sieht so, als ob der größte Teil des Landes um Kreta herum vor einiger Zeit unter Wasser gegangen sei.

Es gibt eine weitere sehr interessante Karte – Der Katalanische Weltatlas – eine Karte, die angeblich  aus dem Jahr 1375 stammt:

Atlas_Catalan_Abraham_Cresques.jpg

Wenn man die Karte vergrößert, wird deutlich sichtbar, dass Kreta 1375 laut dieser Karte keine Insel ist, sondern ein Teil des heutigen Griechenlands. Es gibt kein Ägäisches Meer auf der Karte – nur das Festland. Andere Inseln wie Sardinien, Zypern, Malta, Mallorca – alles ist vorhanden. Rom fehlt hier aus irgend einem Grund. Auch Athen ist hier nicht vorhanden. Und wo sind die ägyptischen Pyramiden? Die Karte ist auch  im Allgemeinen sehr unterhaltsam. Viele seltsame Dinge sind darauf, wenn man aufmerksam hinschaut. dabei zeichnete diese Karte ein sehr berühmter Kartograf.

Zoologen und Botaniker sich übrigens sicher sind, dass Kreta früher keine Insel war. Früher… wann früher? Vor Millionen von Jahren oder vielleicht schon 1375? – kann das sein?

Also nochmal: Abraham Cresques – ein katalanischer Kartograf und Kompassmacher, der auf Mallorca lebte und 1375  von Peter IV von Aragón einen Auftrag erhielt, Karten zu zeichnen, die alles Bekannte von Ost nach West abdecken sollten. Die Karte befindet sich in der Nationalbibliothek in Frankreich. Es ist jedoch darauf zu achten, dass die Original-Karte nicht mit zahlreichen Reproduktionen verwechselt wird, Karten, wo die Ägäis und das Meer drauf sind – diese Karten stammen aus späten Zeiten und sind auch zum Teil bei Wikipedia verlinkt. Diese nicht echten Karten unterscheiden sich farblich vom Original. Es gibt aber nur ein Original.

Im Allgemeinen ist das eine seltsame Karte. Wir sehen hier zum Beispiel auch eine Art Delegation in Mützen und auf Kamelen reist durch den Norden des heutigen Russlands, direkt vom Westen in den äußersten Osten … und dann entlang des Südteils zurück. Ist das vielleicht der Marco Polo? Nein, er war im im Norden nicht gewesen. Alexander der Große mit seinem Gefolge? Nein,  336 v. Chr. Existierten Rom und Athen bereits und wenn seine Karten als Vorlage benutzt wurden, müssten diese berümmte Städte schon drauf sein…. Außerdem ist es unmöglich, egal auch wie, ob mit Kamelen oder mit den Pferden, Russland auf diese Weise zu durchqueren – jeder vernünftige Mensch versteht das.

So stellst sich die Frage – war Abraham Cresques wirklich der Schöpfer dieser Karte? Auch wenn es einen so berühmten Kartographen wie Abraham Cresques gab, warum wusste er nicht, dass es 1375  Rom, Athen und Kreta als Insel gab? Oder warum hat er die fehlenden Städte nicht drauf gemalt? Und wenn diese Karte doch viel früher gezeichnet wurde, warum wird sie dann dem Kartographen Abraham zugeschrieben?

Die Frage bleibt auf alle Fälle offen: wer und wann diese Karte gezeichnet hat?

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